consultants?!

Bei der PacketPushers Show 343 gab es eine sehr interessant Frage, ob man in Zukunft noch Consultants benötigt oder nicht. Das entschiedene Argument war am Ende, das ein Consultant nie so viel wissen haben kann wie ein Mitarbeiter. Sie können im besten Fall Denkanstöße liefern und damit neue Möglichkeiten aufzeigen. Aber möchte man dafür unbedingt soviel Geld ausgeben. Ist es nicht viel besser und einfacher seinen Mitarbeitern den Freiraum zu geben um neue Technologien und Möglichkeiten im Rahmen der Arbeit auszuprobieren?

Man kann natürlich auch argumentieren, das Mitarbeiter immer nur den eigenen Vorteil im Sinn haben. Jemand der sehr viel Wissen über VMware hat, wird nicht plötzlich auf die Idee kommen und die Infrastruktur durch OpenStack zu ersetzen. Aber verfolgen nicht die meisten Consultants das gleiche? Wieviele Consultants gibt es schon die sich mit allen Optionen wirklich tief auseinander gesetzt haben? Woher bekommen diese Ihr Wissen? Zum Großteil auch über die Hersteller, so das es auch dort eine Bindung gibt die man nicht unterschätzen sollte.

Man sollte natürlich immer die Frage stellen ob es eine gute Lösung ist, egal von wem Sie kommt. Die beste Lösung gibt es in meinen Augen nicht und wenn dann nur für den Bruchteil von Sekunden. Insbesondere bei größeren IT Projekten dreht sich die Welt viel zu schnell, als das man am Ende immer noch die beste Lösung hat. Die Lösung ist vermutlich gut, aber mit dem neu erworbenen Wissen, würde man vermutlich immer einige Dinge verändern. Daher sollte man sich von der Vorstellung verabschieden das es die Lösung gibt.

Aus meiner Sicht der beste Weg für gute Lösungen ist auf die eigenen Mitarbeiter zu vertrauen und Ihnen alle Möglichkeiten zu geben, damit Sie mit Ihren Aufgaben wachsen. Wenn Mitarbeiter Hilfe benötigen, sollten Sie diese auch vom Management bekommen, wie diese aussieht muss jeder für sich entscheiden. Es kann von MeetUp Gruppen, über Konferenzen reichen. Oder aber auch Consultants mit denen man genau Umsetzungsoptionen durch spricht. Aber die Entscheidung für oder gegen eine Lösung sollte immer vom eignen Team ausgehen. Dieses muss sich damit wohl fühlen und im Zweifelsfall jahrelang betreuen.

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